
Hundephysiotherapie bei neurologischen Erkrankungen
Physiotherapie bei neurologischen Erkrankungen
Die neurologische Tierphysiotherapie befasst sich mit der Rehabilitation und Unterstützung von Hunden, die an Erkrankungen des Nervensystems oder an Lähmungserscheinungen leiden. Je nach individueller Symptomatik stehen hierbei reizsetzende und mobilisierende Verfahren im Vordergrund.
Um die betroffene Muskulatur gezielt anzuregen, wird in der Therapie häufig mit angepasster Intensität und Dynamik gearbeitet. Ergänzend können durch passive Komplexbewegungen (funktionelle Bewegungsmuster) physiologische Abläufe im Nerven- und Muskelapparat neu angebahnt werden. Ein zentraler Baustein der neurologischen Rehabilitation ist es, dem Hund durch immer wieder neue, vielseitige Reize zu helfen, die Körperwahrnehmung (Propriozeption) für die betroffenen Gliedmaßen zu verbessern und das Nervensystem zur Regeneration anzuregen.
Typische physiotherapeutische Einsatzbereiche (begleitend und nachsorgend):
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- Nervenerkrankungen und periphere Nervenverletzungen (z. B. postoperativ oder nach Traumata)
- Funktionelle Lähmungserscheinungen und Bewegungsdefizite
- Unterstützung bei degenerativen Veränderungen der Wirbelsäule (z. B. Spondylosen)
- Rehabilitation nach Bandscheibenvorfällen (Dackellähme)
- Begleitende Betreuung beim Cauda-Equina-Syndrom
- Konservative Nachsorge bei Wirbelsäulenverletzungen
Hinweis: Die tierphysiotherapeutische Betreuung erfolgt bei neurologischen Krankheitsbildern stets begleitend zur tierärztlichen Diagnose und Therapie sowie in enger Absprache mit Ihrem Tierarzt.
Hundephysiotherapie rehadogs – Hundekrankengymnastik für Rheine und Umgebung